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Geglückter Saisonauftakt in Wohlen
Hervorragende Verhältnisse und super Wetter bestimmten den Saisonauftakt 2008 für die zahlreich anwesenden OMCler.
Das lange Warten hatte ein Ende, die Maschinen sind auf Hochglanz poliert und selbstverständlich in vielen Stunden auf Vordermann gebracht – oder doch nicht, Max?
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Der Balken fällt, alle rauschen davon, und dann reisst das Gaskabel schon nach wenigen Metern. Aus mit der Hoffnung auf einen guten Start.
Für die andern 13 Pre 68er gings dann fast problemlos weiter. Nur Harry Berlinger kam ins „Rudern“, touchierte dabei unglücklich Jack Morell, welcher mit einer Schulterluxation vom Notfalldienst betreut werden musste. Von dieser Stelle aus gute Besserung.
Vorneweg gings gleich zur Sache. Mit der Startnummer 144 kam der Belgier Oost Oostra vor Urs Menzi über den ersten grossen Sprung. Aber schon in der dritten Runde kam Urs Menzi voraus, verfolgt von Werner Mohr, Jack Frei, Hubert Brügger und dem Lokalmatador aus Wohlen, Roland Büchi. Roland Büchi hat mit einem gezielten Aufbautraining die Wintermonate ausgenutzt, der hervorragende 4. Schlussrang ist die Bestätigung für diese Massnahme. Während der Belgier mit einem technischen Defekt aufgeben musste, kämpfte sich Werni Mohr immer näher an Urs heran. Am Schluss ärgerte er sich, dass er zu wenig auf die Rundenangaben achtete und so verpasste er den Schlussangriff auf Urs Menzi. Hinter diesem packenden Duell lieferten sich auch Hubert Brügger und Roland Büchi ein spannendes Duell über die ganze Distanz, dahinter folgten Ueli Gerster und Jack Frei auf den nächsten Plätzen.
Der zweite Start gelang allen Fahrern bestens, aber in der ersten Kurve schon hatte Hubert Brügger einen Aussetzer zu verzeichnen und musste kurz anhalten. Die Führung übernahm dann aber wieder der Belgier Oostra vor Urs Menzi, in einer zweiten Gruppe folgten Max Urech, Jack Frei, Ueli Gerster, Roland Büchi und Hubert Brügger. Es fehlte also wieder Werni Mohr. Im weiteren Verlauf bekämpften sich vor allem ueli und Roland über längere Zeit, der Zieleinlauf gab dann aber klare Auskunft über die eigentlichen Stärkeverhältnisse. Es gewann der Belgier vor Urs Menzi und Max Urech. Die Pre 75er-Cracks waren mit 25 Fahrern vollzählig am Start und es ging gleich los mit grossen Sprüngen in die neue Saison.
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Oder auch hier nicht. Beni Winiger hat es gerne heiss unter seinem Hintern, darum liess er gleich mal seine BSA aufheizen. Mit viel Verspätung machte er einen fliegenden Start.
Gleich von Beginn weg sorgte Ueli Utzinger für Tempo, es folgten Joe Büsser, Bruno Müller, Dani Nüssli, Wädi Senn und Reto Vittori. Auch in der zweiten Runde führte Ueli das Rennen an, verfolgt von Bruno Müller, Dany Nüssli, Reto Vittori und Max Meier. Beni Winiger startete zu einer super Aufholjagd. Im Verlauf des Rennens konnten sich Ueli und Dany vor Bruno und Wädi absetzen, die weiteren Verfolger waren Joe Büsser, Rolf Bühler, Reto Vittori und Daniel Buschor.
Auch der Zieleinlauf entsprach dieser Reihenfolge.
Für den zweiten Lauf wollte vor allem Beni Winiger einiges gutmachen. Der Start klappte hervorragend, und einmal mehr erwischte Ueli Utzinger einen Superstart und kam als erster aus der ersten Kurve auf die Piste. Als erster Verfolger folgte Bruno Müller, dann schon Beni Winiger vor Joe Büsser, Dany Nüssli, Wädi Senn und wieder hervorragend Max Meier. Später hatte Max dann allerdings ein kleines Problem mit seiner Maschine und fiel zurück. Dafür trumpfte Joe Büsser gross auf und lieferte Ueli ein packendes Rennen, ging sogar für zwei Runden in Führung, konnte aber die hohe Pace nicht ganz durchstehen. Das Wintertraining mit Pizza, Wein, Bier und ... zahlte sich noch nicht ganz aus. Die weiteren Verfolger waren Bruno Müller und Dany Nüssli vor Beni Winiger, dann Wädi und Daniel Buschor vor Reto Vittori. Ein packendes Duell um den 4. Rang lieferten sich Beni Winiger und Bruno Müller, dazwischen fuhr Dany einen ungefährdeten 3. Platz heraus.
Und dann ist da ja noch der Mann, der wahrscheinlich am meisten trainiert hat im Winter. Aber allzu viel ist bekanntlich ungesund:
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Man darf gespannt sein, ob sich das Tennistraining auch wirklich lohnt. Aber er hat immerhin den Kontakt zu den Handgriffen.
Kurzum: Es war ein vielversprechender Start in die neue Saison mit einem klaren Sieger, aber die Konkurrenten sind auf der Lauer.
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