Wie schon im letzten Jahr hat Willy Läderach auch anlässlich der GV 2007 ein spezielles Damenprogramm organisiert. Leider haben aber gerade mal 9 der angemeldeten 14 Frauen von diesem Angebot Gebrauch gemacht. Das Ziel war die Bäderstadt Baden, wo wir von einer kompetenten Führerin allerlei Wissenswertes, Interessantes aber auch Amüsantes über die Stadt mit ihren Thermalquellen erfahren konnten. Schon bei den Römern wurde die Heilwirkung des warmen, schwefel- und mineralhaltigen Wassers geschätzt. Auch im Mittelalter begaben sich betuchte Zürcher per Weidling auf der Limmat zur 4- bis 6wöchigen Kur. Unermüdlich sprudeln auch heute noch täglich 1 Million Liter 46.5 Grad warmes Wasser aus den 18 gefassten Quellen in Baden und Ennetbaden. Leider sind heute einige der früher prunkvollen Hotels in einem katastrophalen Zustand und ein wahrer Schandfleck für die Stadt vor den Toren Zürichs. Die Zukunft aber scheint gesichert zu sein – ein Investor hat einen Teil der Badstadt aufgekauft und wird zuerst das öffentliche Thermalbad erneuern und nachher nach und nach die Hotels durch Abriss und Neubau, oder wo es die Bausubstanz erlaubt durch Renovation wieder auf Vordermann bringen. Wir haben uns vom einmaligen Atrium im Hotel Blume mit dem weltweit ältesten, noch funktionierenden Schindler-Aufzug (Nr. 2 !) verzaubern lassen. Ein wahres Bijou hinter alter Fassade. Auch die Geschichte der „Spanisch-Brötli-Bahn“ wurde uns mitgeteilt und zum Schluss konnten wir uns im Hotel Limmathof über das Spa- und Wellnessangebot informieren. In der einen oder anderen Handtasche verschwand ein Prospekt – bald ist ja Weihnachten und so ein Bad im warmen Thermalwasser in Wellness-Umgebung soll auch für strapazierte „Motocrosspilotenkörper“ sehr wohltuend sein.
Die 2 Stunden Führung vergingen trotz eisiger Kälte wie im Flug und zurück im Rest. Pflug konnten wir uns beim Apero wieder aufwärmen.
Die OMC-Frauen bedanken sich bei Willy Läderach und dem Vorstand für den interessanten Nachmittag.