|
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
Feldkirch - so schön kann Motocross sein
Was für ein tolles Wochenende. Angefangen hat es für mich schon mitte Woche, da wusste ich, dass ich die Gastfreundschaft von Wädi Senn geniessen darf und ich nicht selber nach Feldkirch fahren musste. Das war natürlich Spitze, die Kochkunst, den feinen Wein, den Whisky und und die Schlafstätte von Wädi geniessen zu dürfen. Nochmals vielen Dank.
Dann der Renntag. Ein Supertag in jeder Beziehung. Und für mich Stress pur, da mich der Pressechef vom MCCM Feldkirch, Andreas Walser bat, alle Rennen zu fotografieren und die Bilder für die Presse bereitzustellen.
Aber schön der Reihe nach: Zuerst die 68er-Oldtimer. Der Lauf für das Zeittraining war noch etwas rutschig, da der Veranstalter fast die ganze Nacht durch die Piste wässern musste. Aber da es ja für die meisten Fahrer sowieso der erste Kontakt mit der Strecke war, fuhren alle recht vorsichtig die ersten Runden, um dann gegen Schluss doch noch eine gute Startbalkenposition herauszufahren. Die klar schnellste Runde legte Walter Zünd zurück, verfolgt von Peter Treichler, Max Urech und Urs Menzi.
Im ersten Lauf kamen dann Walter Zünd und Urs Menzi als erste aus der Startkurve und legten gleich einen gehörigen Abstand zu den nächsten Verfolgern. Max Urech, Martin Österle, Peter Treichler und Hubert Brügger mussten ganz schön aufpassen, damit sie den Anschluss an die beiden nicht verpassten. Als „Schlechtstarter“ sollte sich für alle Läufe Werni Mohr hervorheben, dafür zeugten seine jeweiligen Aufholjagden von bestem fahrerischem Können. Während Urs Menzi seinen Vorsprung halten konnte, musste Walti Zünd seine Matchless leider ins „Camp“ zurückstossen. Max Urech als nächster Verfolger von Urs konnte stets dranbleiben, von hinten kam aber Werni Mohr bis auf 22 Sekunden noch an die Spitze heran. Die weiteren Plätze belegten Jack Frei, Peter Treichler, Martin Österle und Hubert Brügger.
Natürlich dachte Walti Zünd für den zweiten Lauf an Revanche. Und so startete er denn auch wieder fulminant. Und es sollten wieder die gleichen Verfolger sein wie im ersten Lauf. Nur war diesmal Max Urech von der zweiten Rund an stets vor Urs Menzi auf dem zweiten Platz. Aber auch Hubert Brügger, Jack Frei und Werni Mohr konnten einigermassen mithalten. Am Schluss fuhr diese Gruppe aber doch mit rund 45 Sekunden Rückstand durchs Ziel. Pechvogel aber war Walti Zünd, der auch im zweiten Lauf trotz schnellster Runde nicht ohne Probleme durchkam und noch auf den 5. Platz zurückfiel.
|
 |
 |
|
 |
 |
Das Siegerbild präsentiert sich trotz internationaler Beteiligung ganz schweizerisch: Max Urech vor Urs Menzi und Jack Frei, Max und Urs haben beide 37 Rangpunkte.
Kategorie 75er-Oldtimer: Hier war natürlich Vize-Europameister Ueli Utzinger klarer Favorit, trotz starker ausländischer Konkurrenz. Und schon im Zeittraining gab er den Ton an, die schnellste Rund gehörte ihm vor dem Italiener Massimo Veglia, Rolf Baumann und Georg Reiter, dem Österreicher. Die weiteren Gegner waren Walti Zünd, Beny Winiger, Wädi Senn, Max Urech und Jack Frei. Auch Reto Vittori und Gregor Pfister blieben noch unter der 2-Minuten-Schallmauer für die schnellste persönliche Runde.
Und wie erwartet liess Ueli Utzinger schon im ersten Lauf nichts anbrennen und lag gleich von Anfang in Führung, verfolgt von Georg Reiter, Massimo Veglia, Beny Winiger, Rolf Baumann und Walti Zünd. Wädi Senn kämpfte in den ersten Runden mit dem Deutschen Rainer Dierolf um die weiteren Plätze, und in der 3. Runde konnte er ihn exakt über den Steilhangsprung überholen. Beny fiel im Verlauf des Rennens noch auf den 6 Platz zurück, vorne aber kontrollierte Ueli alles klar von der Spitze aus. Pech hatte Harry Berlinger, dem schon in der ersten Runde die Kette heraussprang, bis kurz vor ende des ersten Laufes schaffte er es aber wieder, die Kette aufzulegen und so konnte er doch immerhin noch ins Fahrerlager fahren.
Für den zweiten Lauf war dann von den Schweizern Revanche für die „Ehrenplätze“ angesagt, sollten doch die „Ausländer“ nicht einfach so die Schweizer vom Podest verdrängen. Aber die Revanche glückte nur halbwegs. Wieder führte Ueli Utzinger klar vor Georg Reiter, dann aber folgten Beny Winiger und Rolf Baumann vor dem Italiener Massimo Veglia, und wieder kämpfte Wädi Senn den Deutschen Rainer Dierolf nieder. Vom Pech verfolgt blieb Walti Zünd, der weit hinten landete. Ebenso konnte Werni Mohr die Plakette „Pechvogel“ einmal mehr umhängen nach dem Motto: „Wenn nichts geht, dann geht alles schief“
|
 |
 |
|
 |
 |
|
 |