 |
 |
 |
 |
Zetzwil vom Samstag, 16. September 2006 |
 |
|
Was für ein Kontrast zum Rennen und –Gelände vom vergangenen Sonntag in Lugnorre: eine harte Piste mit vielen Löchern, enge Kurven und (fast) unmögliche Sprungfolgen für die Oldtimermaschinen. Aber dafür war das Wetter einmal mehr wunderbar, ein schöner herbstlicher Tag begleitete die 30 Fahrer und die langen Wartezeiten konnten einmal mehr im Freien verbracht werden. Und wie so oft bei MXRS-Veranstaltungen gab es viele interessante Rennen in den andern Kategorien. Aber auch unsere Jungs Ronny Utzinger und Roland Büchi waren im Einsatz.
Schon im Training wurde allen klar, dass hier das Material leiden muss. So wurde die Strecke von Rolf und Karl genauer unter die Lupe genommen.
|
 |
 |
|
 |
 |
Und die Materialschlacht sollte schon im Training beginnen: Noldi Senn blieb mit einem Fussrastenbruch stehen. Aber Zetzwil liegt ja auf dem Lande, und so war schnell eine mech. Werkstätte gefunden, wo auch am Samstag das Schweissgerät noch hervorgeholt wird. Und rechtzeitig zum ersten Lauf war seine BSA wieder fahrbereit.
Im ersten Lauf erwischte es dann Kurt Fritz, dem das Kettenrad wegbrach und im 2. Lauf hiess der grosse Pechvogel Wädi Senn, der mit seiner BSA wieder stehen blieb, aber diesmal machte der Motor nicht mehr mit, obwohl genug Benzin im Tank war.
|
 |
 |
|
 |
 |
|
 |
 |
Musste Bruno Müller nach seinen Renneinsätzen von Lugnorre wieder passen, so tauchte Dany Nüssli nach seinem Schlüsselbeinbruch wieder auf und wollte es wissen; dass die Schulter hielt, beweist der saubere 3. Platz im Schlussklassement.
Der Veranstalter hat beide Kategorien zusammengelegt, und so kurvten und sprangen die 30 Fahrer gemeinsam über die Piste, was vor allem im ersten Teil jedes Laufes zu spannenden Überhol- und Verfolgungsmanövern führte. Auch war die Piste ziemlich „mehlig“ und „haltlos“. So verfehlt Ueli schon in der zweiten Runde eine Kurve und fuhr um den Erdwall herum, das gleiche sollte dann seinem Duellpartner Werni Mohr zwei Runden später passieren, was dann auch zur Entscheidung im Einlauf zum ersten Lauf führte. Um den 3. Platz kämpften Danny Nüssli, Gregor Pfister und Wädi Senn. Und in einem spannenden Kampf gewann dann Wädi vor Dany und Gregor.
Bereit für den zweiten Lauf:
|
 |
 |
|
 |
 |
|
 |
 |
… und Start! Diesmal kam Ueli gleich vorneweg vor Dany Nüssli und Werni Mohr aus der ersten Runde, in der Folge fuhr auch Werni einen sicheren 2. Platz heraus, während Dany und Wädi Senn noch um den 3. Rang kämpften bis zum besagten Motorenschaden.
Da beide Kategorien gemeinsam über die Piste donnerten, verweise ich bezüglich Rangierung der weiteren Fahrer auf die Rangliste von Rolf, die ebenfalls aufgeschaltet ist.
Und wo ist das Schlussbild: es dauerte halt wieder verdammt lange bis zum Rangverlesen und es war schon am Eindunkeln – und meine Blitzeinstellung hat mich wieder im Stich gelassen. Auf dem Bild wären gewesen: Ueli Utzinger, umrahmt von Werni Mohr und Dany Nüssli. Soviel kann ich Euch verraten: das Siegerfoto von Koppigen wird auf der Homepage erscheinen. Bis zum nächsten Rennen!
|
 |
 |
Fotos von Zetzwil sind hier zu finden.
|
 |
 |
|
 |
 |