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Motocross Walde vom Sonntag, 20. August 2006 |
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Für einmal gabs wieder eine kurze Anreise. Und nach superheissen Ferientagen auf Kreta sind auch die Wetterkarten der Schweiz endlich wieder mal mit einigen Sonnenemblemen versehen. Und es blieb auch den ganzen Tag sonnig. Aber hei, war das ein schmieriger Boden für die ersten Trainingsläufe am frühen Morgen. Auch ich hatte Fahrprobleme mit meinem Minitöff – aber ich bin ja nicht Crossfahrer, sondern zum fotografieren und schreiben. Aber wo bleibt denn der Bericht aus Walde so lange: nein, nein, Selmy hätte meine Fotos und den Bericht sicher schon längst aufgeschaltet, hätte er die Daten denn auch bekommen. Zur Zeit als Freelancer in einer Werbeagentur engagiert, habe ich wirklich nun gut drei Wochen fast Tag und Nacht geschuftet und ausgeholfen und darum kam die OMC-Aktivität halt einfach zu kurz.
Nun aber zum Thema: Wie schon erwähnt, war der Untergrund frühmorgens recht schmierig, dabei war doch die Piste so richtig herausfordernd. Lang, schnell und mit vielen Sprüngen gespickt – also so richtig zum Gas geben. Aber rantasten ist ja der Sinn des Trainings. Und nachher kam dann noch die Gretchenfrage des Morgens: Braucht es den Regenschirm heute noch oder nicht?
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Die 68er-Rennen wurden einmal ganz klar von Max Urech dominiert, dahinter folgten Peter Treichler, Hubert Brügger, Rolf Siegenthaler und Heinz Kull. In beiden Läufen gab es identische Zieleinläufe. Aber so einseitig wie die Rangliste verlief dann doch nicht alles. Fuhr Max Urech zwar klar voran, lieferten sich Peter Treichler und Hubert Brügger einerseits, sowie Rolf, Heinz und dazu noch Jack Frei um die Ehrenplätze spannende Duelle. Auch Karl Keiser konnte sich im ersten Lauf mit Platz 6 noch ausgezeichnet klassieren, doch im 2. Lauf fehlte ihm die Kraft, die er samstags beim Holzen verbraucht hat. Aber dafür kann er dann im Winter auf der warmen Ofenbank sitzen. Auch die 75er stellten sich die gleiche Frage und waren erst mal skeptisch über die angesprochen Bodenverhältnisse, aber bis zum Start des ersten Laufes war die Strecke in ausgezeichnetem Zustand und Daniel Pürro hat seine Metisse BSA gut betreut.
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Und alle gaben wieder einmal so richtig Gas. Und auch hier hiess der logische Sieger einmal mehr Ueli Utzinger, dahinter aber kämpften die „Stars“ um die Ehrenplätze auf dem Podest. Im ersten Lauf kämpften Beny Winiger, Joe Büsser und Wädi Senn in den ersten Runden hart um die Positionen, während Rold Baumann dann von hinten an sie heran- und in der 3. Runde schon vorbeikam und sich auf dem 2. Platz etablierte. Denselben Kampfgeist vollbrachte Werner Mohr, der ebenfalls die Spitzenfahrer von hintern überraschte und als 3. durchs Ziel fuhr. Pech hatten weiter hinten Rolf Siegenthaler, der mit Elektronikproblemen stehenblieb, und Bruno Oertig, der wegen Schaltproblemen nach gutem Start weit zurückfiel, den zweiten Lauf dann wegen seinen akuten Schulterproblemen gar nicht mehr starten konnte. Den zweiten Lauf dominierte ebenfalls Ueli Utzinger, aber Joe Büsser verbesserte sich dafür von Platz 4 auf den 2. Platz vor Rolf Baumann und Werner Mohr. Auf den weiteren Plätzen folgten Beny Winiger, Wädi Senn, Max Meier und Reto Vittori.
Meine Kamera hatte übrigens noch ziemlich Ferienstimmung, und so versagte sie am Schluss, nach langem Warten fürs Rangverlesen, kurzfristig ihren Dienst, daher für einmal keine Siegerfotos. Wenn dieser Bericht aufgeschaltet ist, ist der Renntag von Lugnorre auch schon vorbei, und ich hoffe, dann wieder schneller zu informieren und bebildern.
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Fotos von Walde sind hier zu finden.
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