Motocross Lugnorre vom Sonntag, 10. September 2006

Früh aufstehen und einen herrlichen Tag erleben, das bietet Lugnorre für Fahrer und Zuschauer. Es war ein herrlicher Sonntagmorgen, als zu den ersten Trainingsläufen gestartet wurde. Und weil Lugnorre ein „Internationales“ ist, sind auch die Fahrerfelder entsprechend gross. Und so hat es denn auch auf der Bildergalerie immer wieder unbekannte Fahrer, die von weiter her auf diese tolle Superpiste nach Lugnorre kommen, z.B. aus England und Italien, dann natürlich auch mal rasch über die Grenze vom nahen Frankreich.

Ich persönlich war von der tollen Rennathmosphäre im Fahrerlager und vor allem auf der sehr schön gelegenen Piste, die in einem ausgezeichneten Zustand war und von allen nur gerühmt wurde, so begeistert, dass ich mich lieber mit der Kamera beschäftigte, als die vielen harten Kämpfe in allen Kategorien genau zu studieren.



 



Zuerst kräftig zupacken bei Familie Siegenthaler und dann ab auf die Piste, im Hintergrund noch die leicht dunstgetränkten Weinberge rund um Lugnorre.



 



Schon die Trainigsläufe zeigten, dass hier eine abwechslungsreiche Piste mit langen schnellen Kurven ist, aber auch kniffligen Überhänge und Sprünge eingebaut sind, die zwar herausfordernd sind, aber dennoch mit viel Gefühl gefahren werden müssen. So gab es doch wieder einige Nuller auf der Rangliste wegen Material- und sonstigen Aussetzern. Und das wichtigste: wer alle 3 Läufe zu Ende fahren will, braucht Benzin bis zum Schluss!

Rolf Siegenthaler hat die Ranglisten ebenfalls zusammengestellt und herzlichen Dank an Jack Frei, der für mich die Siegerfotos schoss. Aber es ist auch besser so … ich lerne es dann schon noch, auch abends Fotos zu machen.



 



Wie oben angedeutet, bei den 68er gab es 2 Startfelder, daher auch die für einmal etwas anderen Siegerfotos. Bei den 75er sieht es dann schon eher wie üblich aus, vielleicht etwas überraschend der (Husaren)-Auftritt von Bruno Müller, der nach dem Bruch der Kniescheibe schon wieder mit Vollgas durchfuhr. Es sollte sich zwar rächen … nicht nur im Knie!!!



 



Und wie gewohnt auch diesmal wieder der OMC-Nachwuchs, der ja auch in Lugnorre im Einsatz war: Ronny Utzinger und Roland Büchi flitzten ebenso erfolgreich und gekonnt über die Piste wie ihre Väter.



 



Leider musste ich den „Kampfplatz“ etwas früher verlassen, aber es war ein toller Tag, der vor allem für die Oldtimer-Fahrer und –Maschinen in bester Erinnerung bleiben wird – es gibt wahrscheinlich kaum eine schönere Piste wie hier in Lugnorre. Also freuen wir uns auf nächstes Jahr.



Fotos von sind Lugnorre hier zu finden.



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