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Koppigen vom Sonntag, 24. September 2006 |
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Nur gerade 16 Fahrer Pre75 wollten in Koppigen nochmals um Meisterschaftspunkte kämpfen, eigentlich überraschend wenig, war es doch der 2.letzte Meisterschaftsrenntag dieser Saison. Und nach dem doch etwas ruppigen Renngelände in Zetzwil war Rasenspeed angesagt. Aber es sollte trotzdem ein herrlicher Crosstag werden.
Und keiner der Anwesenden hätte morgens um 10 Uhr darauf gewettet, dass es nach dem leichten Regenfall immer schöner und trockener wurde. Nichts von umherrutschen und Schlammschlacht – im Gegenteil, die Piste wurde immer trockener, staubiger und auch schnell.
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Aber vorerst hiess es, alles unter das Schutzdach zu stellen und trocken bleiben für das Zeittraining. Abtasten und ausprobieren hiess auch heute die Devise, dazu kam der schmierige Untergrund. Die eingebauten Sprunghübel nach engen Kurven und kurzem Anlauf wollten mit viel Gas angefahren werden, aber auch mit viel Gefühl, ging es doch gleich nach der Landung wieder in eine enge Kurve und zum nächsten Sprung. Mit Problemen nach dem Training kämpfte Bruno Müller – ja ja richtig – er kann’s nicht lassen! Der Bremshebel an seiner CCM hat sich total verbogen und so war Schweissen angesagt.
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Auch Markus Amrein musste am Vorderrad seiner Bultaco eine Schraube auswechseln, die durch einen Schlag doch ziemlich verbogen wurde. Aber beide konnten die Maschinen für den ersten Lauf herrichten.
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Für den ersten Lauf auf optimalem Untergrund standen 16 OMCler und ein Gastfahrer (Thomas Brand mit einer 250er Beta und der Startnummer 96) am Balken. Ausser Thenny Negele kamen alle bestens weg und die Positionen waren vorab im ersten Lauf sehr schnell bezogen. Es gab praktisch keine Duelle und jeder drehte für sich allein Runde um Runde.
Spannender sollte es dann im 2. Lauf werden. Zwar fuhren die Cracks auch hier locker vorneweg, aber um Positionen 8-10 kämpften bis zum Schluss Max Urech, Rolf Siegenthaler und Markus Amrein in einem harten Ausscheidungsrennen, das vorerst Markus verlor, 2 Runden vor Schluss konnte dann Rolf an Max vorbeifahren, mit einem kleinen Rutscher in der vorletzten Kurve setzte er dann allerdings beinahe alles wieder aufs Spiel. Aber es ging nochmals gut und er konnte einen Sturz verhindern.
Die Spannung erlebten auch diese Fans, die jeweils bei Ueli Utzinger und vor allem bei Werni Mohr fast die Piste stürmten.
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Und wie schon im letzten Bericht angedeutet: hier das aktuelle Siegerbild aus Koppigen!
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So, das wärs. Zum letzten Renntag in Niederbipp kann ich leider nicht kommen, Privates ist angesagt. Es hat Spass gemacht, als Fotograf und Schreiberling dabei zu sei. Schon nur das Erlebnis „Fahrerlager“ könnte man in tausend Bildern festhalten. Ich habe jedenfalls viele tolle Erinnerungen „gespeichert“, durfte erleben, was „angefressen“ heisst und trotzdem ein familiäres Umfeld mit geniessen. Ich wünsche allen Fahrern mit ihren Familien eine gute und kurze rennlose Übergangszeit und freue mich auf die neue Saison 2007.
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Fotos von Koppigen sind hier zu finden.
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